Blockpraktikum - Mai 2025
Blockpraktikum der Berufsschulstufe – Einblick in die Arbeitswelt
Im Schuljahr 2024/25 fand für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 10, 11 und 12 erneut das zweiwöchige Blockpraktikum zur Berufsorientierung statt. In der Zeit vom 5. bis 16. Mai erhielten die Jugendlichen die Möglichkeit, berufliche Interessen zu vertiefen, neue Tätigkeitsfelder kennenzulernen und erste praktische Erfahrungen in unterschiedlichen Berufsfeldern zu sammeln.
Das Praktikum soll den Schülerinnen und Schülern helfen, sich frühzeitig mit dem Thema Berufswahl auseinanderzusetzen. Durch das direkte Erleben des Arbeitsalltags in verschiedenen Einrichtungen und Betrieben wird der Übergang von der Schule in das Berufsleben greifbarer. Ziel ist es, eigene Fähigkeiten besser einschätzen zu lernen und eine realistische Vorstellung von möglichen zukünftigen Tätigkeiten zu gewinnen.
Zur Vorbereitung legte jede Schülerin und jeder Schüler einen persönlichen Praktikumshefter an. Darin wurden nicht nur die persönlichen Daten und der Praktikumsplatz dokumentiert, sondern auch Erwartungen an das Praktikum festgehalten sowie eine Selbsteinschätzung vorgenommen. Während der beiden Wochen wurden täglich Aufgaben und Erlebnisse notiert. Am Ende reflektierten die Jugendlichen, was ihnen besonders gefallen hat, was herausfordernd war und welche Tätigkeiten ihnen weniger lagen. Auch die betreuenden Fachkräfte in den Betrieben hatten die Gelegenheit, eine Rückmeldung zur Mitarbeit der Praktikantinnen und Praktikanten zu geben. Dieser Hefter dient später als wertvolle Unterstützung bei der Berufswahl.
Die Einsatzorte der Schülerinnen und Schüler waren vielfältig. Einige sammelten praktische Erfahrungen im Kolpingwerk in den Bereichen Holzverarbeitung, Garten- und Zierpflanzenpflege sowie Farbtechnik.
Andere waren in der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen (WfbM) in Hoym tätig – wahlweise im Holz- oder Montagesektor. Zwei Jugendliche entschieden sich für einen Praktikumsplatz in der WfbM in Aschersleben (Herzstraße), während ein weiterer Schüler die Werkstatt für Sehbehinderte in Halberstadt besuchte.
Fünf besonders engagierte Schülerinnen und Schüler suchten sich eigenständig einen Praktikumsplatz außerhalb der durch die Schule bereitgestellten Angebote. Sie arbeiteten bei Astra-Türen in Güsten, im Edeka-Markt Hoym, bei Rewe in Quedlinburg, bei Takko Fashion in Aschersleben sowie im Reitsportzentrum Seeland.
Während des Praktikums führte jede Schülerin und jeder Schüler regelmäßig ein Tagebuch über ihre Erfahrungen, das im Anschluss im Unterricht ausgewertet wurde. Diese intensive Auseinandersetzung mit dem Arbeitsleben war für viele ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur beruflichen Orientierung.
Im Namen aller Schülerinnen und Schüler danken wir - das Team der Kastanienschule - den beteiligten Betrieben und Einrichtungen herzlich für Ihre Offenheit, Ihre Empathie und nicht zuletzt für Ihre Geduld sowie die fachkundige Unterstützung – Sie haben unseren Jugendlichen wertvolle Einblicke und Erfahrungen ermöglicht.

